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Äpfel sind vielseitig und lecker. Doch manchmal hat man mehr davon, als man frisch essen kann. Anstatt sie wegzuwerfen, kannst du übrig gebliebene oder nicht mehr ganz knackige Äpfel wunderbar weiterverarbeiten. Von saftiger Apfelwähe über knusprige Apfelchips bis hin zu würzigem Apfelchutney und herzhaften Gerichten – hier findest du kreative Ideen, um übrig gebliebene Äpfel vielseitig zu verwerten.
Eine Apfelwähe ist die perfekte Möglichkeit, übriggebliebene Äpfel in einen köstlichen süssen Klassiker zu verwandeln. Dafür belegst du ausgerollten Kuchenteig mit gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen und verteilst anschliessend die Apfelschnitze rosettenförmig darauf. Danach folgt ein Guss aus Milch, Rahm, Ei, Zucker und Maisstärke. Unser Tipp: Mit dem Dessert Vanille gelingt dir besonders schnell ein leckerer Guss. Hier findest du unser Rezept: Fruchtwähe.


Mit knusprigen Apfelchips hast du einen leckeren Snack, der schnell aus nicht mehr ganz knackigen Äpfeln zubereitet ist. Die Äpfel werden in dünne Scheiben geschnitten und im Ofen bei niedriger Temperatur getrocknet, bis sie knusprig sind. Diese Chips sind nicht nur eine tolle Alternative zu herkömmlichen Snacks, sondern auch ein perfekter Begleiter für unterwegs oder als Topping für Joghurt und Müsli. Unser Insider-Tipp: Apfelchips passen auch hervorragend zu Fondue. Hier geht’s zum Magazinbeitrag: Mehr als nur Brot: 8 geniale Beilagen für dein Käsefondue.
Selbstgemachtes Apfelmus ist ideal, um eine grössere Menge Äpfel zu verwerten. Die Äpfel werden geschält, entkernt und in Stücke geschnitten, bevor sie mit etwas Wasser und Zucker zu einem weichen Mus gekocht werden. Nach Belieben kannst du das Apfelmus mit Zitronensaft abschmecken. Durch Einkochen lässt sich Apfelmus auch lange haltbar machen. Es eignet sich hervorragend als Begleiter zu Älplermagronen, Gehacktem mit Hörnli oder einfach pur als Snack. Hier findest du unsere Variante des Schweizer Klassikers: Ghackets mit Hörnli und Bratapfel.


Apfelpfannkuchen sind ein tolles süsses Frühstück für dein Wochenende oder ein feines Dessert. Die Apfelscheiben werden in den Pfannkuchenteig eingearbeitet und in der Pfanne goldbraun gebraten. Die Äpfel karamellisieren leicht und geben den Pfannkuchen eine besondere Süsse und Saftigkeit. Mit einem Schuss Ahornsirup oder Honig serviert, werden diese Pfannkuchen zu einem unwiderstehlichen Genuss. Oder noch besser: Versuche das Caramel-Topping.
Ein würziges Apfel-Chutney passt hervorragend zu Käse und Fleisch und bringt eine fruchtig-würzige Note auf den Teller. Die Äpfel werden mit Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch, Essig und einer Mischung aus Zucker und Gewürzen zu einer dicken, aromatischen Sauce gekocht. Wenn du es gerne scharf magst, dann passt Chili perfekt (Tipp: Chili-Mix Naturschätze). Dieses Chutney ist die perfekte Kombination aus süss und würzig und kann als Dip, Brotaufstrich oder Beilage verwendet werden. In Gläser abgefüllt und eingekocht, ist es zudem lange haltbar und ein tolles Geschenk aus der eigenen Küche.


Für Apfelkompott werden geschälte Apfelstücke in einem Sud aus Wasser, Zucker, Zitronensaft und Gewürzen (z.B. winterliche Gewürze wie Zimt oder Sternanis) weich gekocht. Im Gegensatz zu Apfelmus ist es nicht püriert, sondern enthält noch Stückchen. Es passt perfekt zu süssen Speisen wie Milchreis, Pfannkuchen oder Kaiserschmarrn, aber auch zu Desserts. Unser Tipp: Verwende es als Topping für Panna Cotta. Mit unserem Panna-Cotta-Pulver gelingt dir diese im Handumdrehen. Unser Rezept findest du hier: Panna Cotta mit Apfelkompott.
Äpfel können weitaus mehr als nur Kuchen, Mus und Desserts. Ihre fruchtige Süsse harmoniert auch hervorragend mit herzhaften Zutaten und sorgt für spannende Kontraste auf dem Teller. Probiere sie zum Beispiel in einer Käseschnitte mit Birne und Apfel, kombiniere sie mit Sellerie und Marroni zu einer cremigen Selleriesuppe mit Apfel, Marroni und knusprigen Croûtons oder verwende sie beim Schweizer Klassiker Riz Casimir in der beliebten Kombination aus herzhaft und fruchtig. So werden übrig gebliebene Äpfel im Handumdrehen zum raffinierten Bestandteil herzhafter Gerichte.

Weiche oder nicht mehr ganz knackige Äpfel musst du nicht wegwerfen. Solange sie noch geniessbar sind und keinen Schimmel aufweisen, kannst du sie beispielsweise zu Apfelmus, Kompott, Chutney, Smoothies oder Gebäck verarbeiten. Druckstellen kannst du vor der Verarbeitung grosszügig entfernen.
Äpfel kannst du durch Einkochen, Einfrieren oder Trocknen länger haltbar machen. Beim Einkochen werden die Äpfel in Gläser gefüllt und durch Erhitzen konserviert. Einfrieren ist besonders praktisch für die spätere Verwendung in Smoothies oder Backrezepten. Trocknen, entweder im Ofen oder an der Luft, verwandelt die Äpfel in haltbare Snacks wie Apfelchips. So kannst du auch grosse Mengen Äpfel effizient verwerten und ihre Haltbarkeit verlängern.
Ja, Äpfel mit kleinen Druckstellen kannst du in der Regel noch essen oder weiterverarbeiten. Schneide die betroffene Stelle einfach grosszügig weg. Besonders gut eignen sich solche Äpfel für Apfelmus, Kompott, Smoothies oder zum Backen. Weist ein Apfel hingegen Schimmel auf, solltest du ihn nicht mehr verwenden.
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